Als Gebiet von aussergewöhnlicher Schönheit, als herausragendes Zeugnis bedeutender Abschnitte der Erdgeschichte und als spannendes Beispiel für aktuelle biologische und ökologische Entwicklungen wurde die Region Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn im Dezember 2001 von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommen. Damit kann die einzigartige Landschaft rund um den Aletschgletscher in Zukunft im gleichen Atemzug wie der Grand Canyon, dem Yellowstone-Nationalpark oder den Galapagos-Inseln genannt werden. Unsesco Weltnaturerbe
Als Betrachter steht man oberhalb des Gletschers und schaut auf das riesige Eismeer hinunter. Das ist anders als in den übrigen Alpen, wo man in der Regel auf einen Gletscher hochblicken muss. Beeindruckend ist aber auch seine Länge: Mit rund 23 Kilometern ist der Aletschgletscher der längste Eisstrom der Alpen. Das Einzugsgebiet liegt in der Jungfrauregion auf über 4000 m ü. M., das Gletschertor rund 2500 Meter tiefer in der Massaschlucht Der Aletschgletscher
Der Aleschwald - Ein Arvenwald am Aletschgletscher
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1933 wurde der Aletschwald durch die Naturschutzorganisation Pro Natura unter absoluten Schutz gestellt. Seither besuchen jährlich 50'000 bis 70'000 Personen das rund 410 Hektaren grosse Naturreservat. Der aufmerksame Wanderer erlebt in diesem Wald eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, trifft auf die Spuren des Gletschers - und begegnet den ältesten Bäumen der Schweiz (600 - 700 Jahre). Aletschwald